Der Haushalt im Überblick 2026

Ordentliches Ergebnis

Pro Einwohner

Ordentliche Erträge

2.307,75 € (pro Kopf)

Ordentliche Aufwendungen

2.896,25 € (pro Kopf)
bei einer Einwohnerzahl von 43.319

Zahlungsmittel

Die wichtigsten Ertrags- und Aufwandspositionen

Top-3 der Ertragspositionen

  1. 58.968.200 €
    Steuern und ähnliche Abgaben
  2. 24.111.200 €
    Zuwendungen, allgemeine Umlagen und sonstige Transfererträge
  3. 6.872.000 €
    Sonstige laufende Erträge
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Top-3 der Aufwandspositionen

  1. 39.265.300 €
    Zuwendungen, Umlagen und sonstige Transferaufwendungen
  2. 35.211.700 €
    Personalaufwendungen
  3. 22.763.400 €
    Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen
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Fremdfinanzierung

Kurzfristige Verbindlichkeiten

16.100.000 €

Verfügungsrahmen der Liquiditätskredite

Erhöhung der Liquiditätskredite im Vergleich zum Jahresanfang um10.006.800 €

Langfristige Verbindlichkeiten

90.155.044,42 € Verbindlichkeiten aus Investitionskrediten
Kreditaufnahme (Netto) im Haushaltsjahr12.205.876,57 €

Pro Kopf

Liquiditätskredite
371,66 €
Erhöhung im Haushaltsjahr
231 €
Bestehende Investitionskredite
2.081,19 €
Neuverschuldung im Haushaltsjahr
281,77 €
Berechnungsgrundlage: Einwohnerzahl von 43.319

Neue Investitionen

Top-3 der neuen Investitionen

Gesamtsumme: 19.928.300 €
  1. 3.630.000 €
    Kurt-Bürger-Stadion - Sanierung/Erweiterung der Funktionsgebäude inkl. verkehrl. Anbindung Joachim-Streich-Forum

    Die Sanierung und Erweiterung des Kurt-Bürger-Stadions beinhaltet mehrere bauliche Teilmaßnahmen. Es wird eine umfangreiche Instandsetzung der teilweise denkmalgeschützten Bestandsgebäude (Funktionsgebäude I und II) durchgeführt. Entsprechend der angedachten Nutzung wird die räumliche Struktur der Gebäude an die neuen technischen Anforderungen angepasst, der Bestand wird energetisch ertüchtigt und in Teilen durch regenerative Energien (PV-Anlage) ergänzt. Zusätzlich wird ein weiteres Funktionsgebäude (FG3) in unmittelbarer Nachbarschaft zum Joachim-Streich-Forum errichtet. Für den Zeitraum der Baumaßnahmen wird eine temporäre Containeranlage (Umkleide- und Sanitärcontainer) vorgehalten, um den Spielbetrieb durch Schul- und Vereinssport sicherzustellen. Für die Errichtung und den Betrieb des FG3 ist zudem eine separate Erschließung erforderlich, da am geplanten Standort weder die entsprechenden Versorgungsleitungen noch eine verkehrliche Erschließung vorhanden ist. Durch die geplante Stellplatzanlage ist zusätzlich ein Eingriff zur Herstellung der erforderlichen Infrastruktur als auch ein Eingriff in die bestehende Lichtsignalanlage im Bereich der Kreuzung notwendig.

    Das Kurt-Bürger-Stadion wird insbesondere vom Schulsport genutzt. Neben den täglichen Unterrichtsstunden verschiedener Klassenstufen nutzen vor allem auch Vorschulgruppen das Stadion. Weiterhin finden dort auch Sportfeste, Jugend trainiert für Olympia, Schulvergleichswettkämpfe und Bummi-Olympiaden statt. Das Kurt-Bürger-Stadion ist darüber hinaus auch eine wichtige Trainings- und Wettkampfstätte für den Vereinssport. Eine Sanierung ist jedoch vor allem aus schulischer Sicht dringend notwendig.

  2. 2.855.000 €
    Ersatzneubau Ostsee-Schule mit Dreifeldsporthalle inkl. Erschließung u. Container

    Die maximale Kapazität der Ostsee-Schule ist ausgeschöpft. Daher wurden bereits Fachunterrichtsräume als Klassenzimmer verwendet und Unterrichtsräume in der Claus-Jesup-Schule Wismar angemietet. Jedoch bestehen durch die Auslagerung große integrative und schulorganisatorische Herausforderungen. Möglicherweise kommt es zudem mit der Auflösung der Förderschule Lernen zu einer anderweitigen Nutzung der Claus-Jesup-Schule, sodass angemietete Raumkapazitäten wegfallen.

    Das Vorhaben umfasst den Neubau der Ostsee-Schule sowie den Grundstückskauf und die Erschließung. Die Errichtung der Schule erfolgt in Modulbauweise, barrierefrei; der Neubau einer Dreifeldsporthalle in Massivbauweise. In den Außenanlagen für den Schulbetrieb sind ein Sportplatz, ein Bolzplatz mit Basketballkorb, der Schulhof mit Schulgarten und ein Spielplatz enthalten. Zur energetischen Autonomie werden Photovoltaikanlagen mit Speicherkapazitäten installiert und der Wärmeschutz gemäß GEG ausgebildet. Die Dreifeldsporthalle wird mit begrenzter Tribühne, Sozial- und Sanitärtrakt sowie dem Spielfeld barrierefrei errichtet und bildet für das Sportentwicklungskonzept und damit für die Sportvereine der Hansestadt Wismar eine bedeutende Rolle.

    Um die Schulraumkapazitäten zu erweitern, bietet sich als Übergangslösung die Aufstellung von Containern an.

  3. 2.820.000 €
    Ersatzneubau Kita Seebad Wendorf

    Die Bestandseinrichtung aus dem Jahr 1968 ist eine Tageseinrichtung mit Krippe und Kindergarten und war ursprünglich ausgelegt für die Betreuung von insgesamt 195 Kindern. Aufgrund der schadstoffbedingten Schließung einzelner Gebäudeteile können aktuell lediglich 87 Kinder im Krippen- und Kindergartenbereich betreut werden, was den vorhandenen Betreuungsbedarf nicht annähernd deckt.

    Bei einer umfassenden Sanierung des Bestandsgebäudes wäre jedoch ein kompletter Auszug in einen Interimsbau erforderlich. Darüber hinaus müssten am vorhandenen Baukörper Anbauten für eine Kapazitätserweiterung und einen Tagesgruppenbereich erfolgen, um deutliche Defizite hinsichtlich des Flächenbedarfs und der Anforderungen zu beseitigen. Mit einer Erweiterung der alten Kindertagesstätte würden weiterhin ungünstige Wege- und Raumbeziehungen bestehen bleiben.

    Bei dem Ersatzneubau der Kita Seebad Wendorf handelt es sich um eine Maßnahme der Perspektive Wismar gGmbH. Die Hansestadt Wismar ist Antragstellerin für die Fördermittel und wird diese nach Erhalt an die Gesellschaft weiterleiten. Eigene Mittel werden von der Stadt für die Maßnahme nicht aufgebracht. Folglich ergeben sich hier keine Folgekosten, die den städtischen Haushalt belasten.

Gesamtinvestitionen
pro Kopf
460,04 €
Berechnungsgrundlage: Einwohnerzahl von 43.319